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DIY-Teelichtdesigns

Ich habe 2017 ein paar Ersparnisse in die Hand genommen und meine Werkstatt aufgemotzt.

Das Gebäude dafür habe ich schon vor 27 Jahre im hinteren Teil des Hausgartens errichten dürfen (mit Baugenehmigung!!) und es misst immerhin ca 7,5×5,5 Metern. Da passt schon etwas rein, neben Abstelldingen, Möbeln und Kartons eben auch ein selbstgebauter Arbeitstisch (Untergestell ist der alte Esstisch vom Nachbarn), der auch den meisten meiner Werkzeuge/Bearbeitungsmaschinen als Standfläche dient.

Eine Tischkreissäge wurde so eingepasst, dass der Tisch als Verlängerungsfläche für längeres Schnittgut dienen kann.

Einige Standsägen (Band-, Kapp- und Tauchsäge) zwei unterschiedliche Fräsen, eine Standbohrmaschine, ein Tischbandschleifer (fast die wichtigste Anschaffung), eine Tischhobelmaschine und ein, nein zwei Absaugvorrichtungen komplettieren das Angebot zur Holzbearbeitung.

Da ich früher eine Kombimaschine zum Sägen, Hobeln und Fräsen besessen habe, auf der viele Kindermöbel und sonstige Einrichtungsgegenstände gezimmert wurden, ist die Bedienung dieser neuen Einzelmaschinen eine gewohnte Tätigkeit, wobei, im Gegensatz zu früher, das lästige Umrüsten entfällt…sehr angenehm.

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GOP in Bremen

Unsere Delmenhorster Freunde haben uns zu ihrer Silberhochzeit eingeladen. Im Unterschied zu den traditionellen „Verfahren“ ging es nicht in irgendeinen Saal mit Essen, Tanz und Musik, entweder aus der Voll-Konserve oder vom eifrigen DJ.

Stopp, auch diese Events sind schön, trifft man doch längst verschollen geglaubte Gesichter wieder, inzwischen erwachsene Kinder und deren Anhänge und lernt auch manchmal ganz neue Gesellschaftmitglieder kennen.

Aber in Bremen wars halt anders und „trotzdem oder deswegen“ anders und schön: Kleine Truppe, Büffet, Hotelzimmer im lärmgedämpften Steigenberger, Blick auf die Weser und abendlichem Besuch im GOP Variete-Theater gleich um die Ecke. Alle „Locations“ liegen eng fußläufig zusammen, Regenschirm- und Führerscheinverlust sind gebannt.

Wir erfahren, dass die GOP-Idee aus Hannover stammt, es davon noch 6 andere Standorte gibt und die jeweiligen Programme wechselnd über diese Spielorte verteilt werden.

In Bremen läuft nur noch bis zum 11.5. -Impulse-. Eine Show, die von einer artistischen-Drummertruppe witzig und künstlerisch gut umgesetzt wird. Neben den akrobatischen Verrenkungen am Boden und an Ringen werden Trommelwände bestiegen und bespielt, Bälle und Besen jongliert und tänzerische Darbietungen mit wirbelnden Entenfedern vollführt, alles kurzweilig und fetzig präsentiert.

Bewunderung verdienen aber auch die Servicekräfte an den Tischen, die im Halb- bis Dreivierteldunkel zielsicher Getränke platzieren.

Es gibt verschiedene Arrangementskombinationen mit Übernachtung und Essen, vielleicht ist das eine Alternative für kleinere familäre Veranstaltungen oder Gruppenevents (dann vielleicht für Selbstzahler 😉 ).

Vielen Dank ans „Jubelpaar“ für einen schönen Abend, auch wenns „Werderland“ war 😉 ….

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Eat-The-World-Tour St.Pauli

Am Freitag war es mal wieder so weit. Das Novembergeschenk an Walter und Brigitte wurde „abgearbeitet“. Wir hatten den Beiden eine „Eat The World“-Tour in Hamburg geschenkt. Da wir selber schon eine Ottensen-, Schanzen- und St.Georg-Tour gemacht haben, waren Walter und Brigitte bereit, mit uns zusammen eine auch für uns unbekannte Tour zu buchen. Die Wahl fiel auf die St. Pauli-Tour.

Wettertechnisch dachten wir bei der Terminsuche ja, wir wären mit Ende April auf einer relativ sicheren Seite…. Aber nicht in diesem April, immerhin es hat nur ab und zu leicht genieselt, trotzdem war es etwas zu kalt.

Brigitte rief zwei Tage vorher an, um uns zu verkünden, dass sie sich am Fuss verletzt habe. Also mussten wir entweder alle verzichten oder eine Ersatzmannschaft an den Start bringen, denn für eine Stornierung/Umbuchung war es laut ETW zu spät. Da darf man sich nur 5 Tage vorher den Huf brechen…Gut zu wissen!

Petra als Ersatzfrau war schnell gefunden und so machten wir uns zusammen mit den Öffis zum Treffpunkt am Neuen Pferdemarkt/Grüner Jäger auf.

Trotz Freitagsverkehr waren wir gegen 14.00 Uhr vor Ort und wurden von einigen Teilnehmern und einer quirligen Susanne der „Guidefrau“ schon erwartet.

Wir verzogen uns in eine halblaute Umgebung auf der Grünfläche und wurden grob ins historisch-städtbauliche Basiswissen um St. Pauli eingewiesen. Zur Nazizeit war das Gelände der Exerzierplatz der Hitlerjugend und das Lokal „Grüner Jäger“ das dazugehörige Versammlungsheim. Na gut, dass wir zu spät geboren sind. Eat-The-World-Tour St.Pauli weiterlesen

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Mallorca 2017 Galerie

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Mallorca im März


Malle-1/ Malle-2 / Malle-3/ Malle-4/ Malle-5/ Malle-6


Die Frage, ob man nach einer Welttour 2016 noch etwas über Mallorca 2017 schreiben sollte, wurde von mir recht schnell mit JA beantwortet.

Warum in die Ferne schweifen, wenn Europa so viele unterschiedliche Landschaften und Klimate zu bieten hat. Auf unserer Welttour wurde wieder deutlich, dass wir doch irgendwie Überzeugungs-Europäer sind.

Der geschichtliche Background und die durch viele jahrhundertelange politische Auseinandersetzungen geschulte  Einsicht im traumatisierten Nachkriegsdeutschland eher so etwas wie eine pluralistische, tolerante Weltsicht erlangt zu haben, macht uns klar, dass wir das Glück hatten, weniger kleingeistig und egoistisch national erzogen zu werden.

Gerade in Tru(a)mp(el)-Zeiten, Pegida/AfD und „Erdoganismus“ an anderen Stellen auf der Welt, gibt es einem ein schönes Gefühl in Hamburg in den Flieger zu steigen und ohne irgendeine Passkontrolle in Palma de Mallorca aus dem Flughafengebäude zu treten. Mal sehen, wann die Engländer ihren fatalen Fehler begreifen, dieses Gefühl auf dem angeblichen ökonomischen Nachteilstablett geopfert zu haben…

Aber jetzt zum Wesentlichen:

Wir sind das dritte Mal auf „Malle“ und….. das erste Mal außerhalb einer hamburger Ferienzeit. Dieser Aufenthalt ist auf Karins Idee zurückzuführen, Kirsten und Fred an ihrem Lieblingshotel in Santa Ponsa im Südwesten Mallorcas zu treffen. Als „Pensionist“ denke ich nicht mehr so richtig über bestimmte Erholungszeiträume im Jahr nach, aber Karins Idee ist für eine erholungssuchende Sonnenanbeterin in den trüben hamburger Wintern stimmungstechnisch überlebenswichtig.

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Buch und Wein

Bücher und Wein

Bisher haben unsere Bücher und unsere Weine ein getrenntes Dasein geführt. Warum eigentlich? Klar Weißweine sollte man gekühlt genießen, aber Rotwein sollte eher Zimmertemperatur besitzen. Also warum musste gerade er so lange sein „Leben“ im dunklen, kühlen Keller oder im sowieso schon überbelegten Speise-Vorratsraum fristen.

Mir kam die Idee, das Weinregal für den spontanen Zugriff näher an die Genießer zu bringen, den Vorratsraum zu entlasten und ein zusätzliches Stilmittel im Wohnzimmer zu installieren.

Das alte Billy flog raus, es passte sowieso nie gut in die Dachschräge seit dem Umzug in diese Wohnung. Es wurde ersetzt durch eine diy-Konstruktion aus 18mm Fichten-Leimholzbrettern in 80er und 120er Längen. Da es auch Längen von nur 40cm geben musste, kam beim Basteln auch die im letzten Jahr angeschaffte Tischkreissäge in meiner Hobbywerkstatt zum Einsatz. Buch und Wein weiterlesen

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Wein#2

WEISSWEINE:

Die Entwicklung unserer Weißweingeschichte ist ohne die Vorgeschichte Rotwein nicht erklärbar.

Wir waren auf einer Tour durch Hessen vor ein paar Jahren eher zufällig in der Gegend, in der auch „unser“ -Callia- Händler ansässig ist.

Aus einer Laune heraus beschlossen wir, mal dort vorbei zu schauen. Vinexus hatte eigentlich für den Publikumsverkehr an diesem Tag geschlossen. Wir liefen auf dem Parkplatz einem der Geschäftsführer in die Arme, der für uns eine kleine Privattour in den Lagerräumen veranstaltete.

Beim Fabulieren über verschiedene Weinsorten, Anbaugebiete usw. kamen wir auch auf das Thema „Deutscher Weißwein“. Meine Frau hatte noch nie ein „gespanntes“ Verhältnis zu Weißweinen, ich schon. Jahrelang habe ich keinen Weißwein getrunken. Riesling war mir zu fruchtig nachhallend, Sauvignon-Blanc zu sauer und italienischer Pinot-Grigio zu strohig. Wein#2 weiterlesen

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Wein#1

WIR UND DER WEIN

Wir trinken gerne ein Gläschen Wein, auch mal zwei, aber nicht immer!!!

Wie unser Freund Fred einmal sagte: “ Wir sind zu alt, um schlechten Wein zu trinken.“ Da können wir nur beipflichten….

Allerdings ist es nach unseren Erfahrungen nicht immer wichtig, dass der Preis entscheidend für ein eigenes Qualitätsempfinden sein muss.

ROTWEIN

Bei uns beiden hat sich vor vielen Jahren schnell herausgestellt, dass die meisten französischen Bordeaux- oder Burgunderweine nicht unseren Geschmackssinn treffen, egal, welchen teilweise sehr hohen Preis sie erzielen. Wein#1 weiterlesen

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Eat-The-World-Tour St. Georg

Hallo

Wer es noch nicht weiß: Man kann sich in vielen deutschen Städten durch die Stadtteile futtern und bekommt noch ein wenig Stadtteilgeschichte dazu…

Wir haben diese Touren schon in Ottensen und im Schanzenviertel erlebt, entweder geschenkt bekommen oder selber „uneigennützig“ verschenkt.

Auch diesmal war es wieder ein „uneigennütziges“ Geschenk für Kirsten und Fred von Elke-Günter und uns … ja und dabei kam der Gedanke den beiden lieben Freunden auch gleich unsere Anwesenheit mitzuschenken….20160805_133454

Die Touren kosten im Schnitt so 30 Euro pro Nase, dauern etwa 3 Stunden und machen satt. Normalerweise jedenfalls. Auf der Schanzentour waren wir am „sattesten“, die St. Georg-Tour übersteht man auch, wenn man gerade mit seiner Diät begonnen hat. Das liegt vielleicht an den etwas spärlichen Häppchen bei der Käsefrau und im Cafe Koppel 66. Eat-The-World-Tour St. Georg weiterlesen